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Auf Kosten der Schwächsten: Neue Sparpläne empören Welser Grüne

Seniorenbetreuung und Kinder- und Jugendhilfe sollen drastisch sparen

Ein Schreiben der neuen Leiterin der Abteilung Soziales, Maria Pfennich, sorgt derzeit für Aufregung bei den MitarbeiterInnen des Welser Magistrates. Darin werden - wortwörtlich - „Herausforderungen“ verkündet, nämlich „5 % der Sach- und Personalkosten einzusparen und die Fehlzeiten um 15 % zu reduzieren“.

Grün-Gemeinderätin Stefanie Rumersdorfer ist empört: „Das bedeutet konkret, dass auf Kosten der Schwächsten gespart wird“. Insbesondere die ohnehin schon sehr angespannte Lage in den Einrichtungen der Seniorenbetreuung wird sich weiterhin verschlechtern.

„Es ist mir auch rätselhaft, wie man quasi per Dekret die Fehlzeiten, um 15 % reduzieren will“. Die hohe Belastung für die MitarbeiterInnen im Sozial- bzw. Pflegebereich sind für die Krankenstände verantwortlich.“ In den Häusern der Welser Seniorenbetreuung ist im Nachtdienst eine einzige Mitarbeiterin für bis zu 72 Pflegebedürftige verantwortlich. In anderen Einrichtungen, etwa der Diakonie, ist eine Pflegekraft in der Nacht für 38 Bewohner zuständig.

„Wir müssen die Bedingungen im Sozialbereich verbessern, nicht weiter verschlechtern“, so Rumersdorfer, „Auf Kosten der Schwächsten zu sparen ist wirklich das Allerletzte“.

Brief der Abt. Soziales​

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RÜCKFRAGEHINWEIS: MMag.a Stefanie Rumersdorfer, 0676/3708611, stefanie.rumersdorfer@gruene.at

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