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am 2. April

Ein inspirierender Besuch: Welser Grüne in Innsbruck zu Gast

- Miriam Faber und Thomas Rammerstorfer verbrachten einen spannenden Tag in Tirols Hauptstadt, u. a. mit einem Besuch beim grünen Bürgermeister Georg Willi.

Thomas Rammerstorfer, Miriam Faber und Georg Willi am Insbrucker Rathaus

Auf dem Programm standen u. a. Besuche bei Bürgermeister Georg Willi (Grüne) und der Radverkehrskoordinatorin Teresa Kallsperger. Bei den Gemeinderatswahlen 2018 waren die Grünen stärkste Partei geworden, Willi siegte bei den Bürgermeisterwahlen. "Insbesondere die Gespräche zum Radverkehr verliefen ausgesprochen inspirierend", so Thomas Rammerstorfer, "Es gibt ein klares Konzept und ein großzügiges Budget."

Das vermisse man in Wels. "Es gibt einige unverbindlichen Absichtserklärungen in der `Radstrategie`, aber nichts Konkretes." Das in der Radstrategie fomulierte "mittelfristige" Ziel von 4 Euro Ausgaben für den Radverkehr pro Jahr und Einwohner*in sei deutlich zu wenig. Das wären 240 000 Euro. Innsbruck plane alleine 2021 etwa 7 Millionen Euro in den Radverkehr zu investieren. "Auch das ist nicht zu viel" meint Miriam Faber: "Radfahren ist gesund, lärmarm, emissionsfrei und bringt Tourismus in die Stadt", so die stellvertretende Stadtparteivorsitzende, "letzten Endes profitieren auch die Autofahrer*innen davon, wenn weniger PKWs auf der Straße sind." Mit 17 % ist der Radverkehrsanteil jetzt schon doppelt so hoch wie in Wels und soll weiter gesteigert werden.

Weitere Themen im Gespräch mit Bürgermeister Georg Willi waren die Positionierung der Stadt als alpin-urbane Bildungs- und Freizeitmetropole, zu der auch das Abhalten sportlicher Großereignisse unter Berücksichtigung ökologischer Aspekte gehöre. "Man hat hier erkannt, dass ein Festhalten an Branchen mit zunehmend schrupfender Bedeutung, wie am stationären Handel oder als Messestandort, nicht ausreichen. Eine Erkenntnis, die sich auch in Wels bald durchsetzen sollte", so der Grüne Spitzenkandidat.

Als Gastgeschenk wurde ein Exemplar des Buches "Kampf um die Traun" überreicht. Der herzliche Austausch soll jedenfalls fortgeführt werden.


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