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am 9. Oktober 2020

FreiRaumWels: Tiefpunkt in Rabls Kampf gegen die Zivilgesellschaft

- Das Projekt FreiRaumWels steht vor dem Aus. Offenkundig war "feindliche Übernahme" lange geplant

Dem FreiRaumWels wurde von Bürgermeister Dr. Rabl der Mietvertrag gekündigt. Damit steht das Projekt vor dem Aus. Mit ihm ein gutes dutzend zivilgesellschaftlicher Initiativen, die der FreiRaum beherbergt.

Am 7. Oktober 2020 präsentierte die Stadt Wels ihren "eigenen" Verein, der sich sinnigerweise "Freiräume" nennt und offenbar die Funktion des bestehenden FreiRaumWels übernehmen soll. Dafür soll der neue Verein Räumlichkeiten im Schlachthof-Gelände und am Marktplatz erhalten.

"Das ist ein Vorgehen, das seinesgleichen sucht", meint Thomas Rammerstorfer von den Welser Grünen. "Die Behauptung, dass viele vom FreiRaum mit einer Übersiedelung einverstanden wären, ist schlicht gelogen". Im Gegensatz zu Vertretern der FPÖ oder ÖVP war Rammerstorfer am 1. Oktober bei der Diskussion der FreiRaum-Nutzer*innen zum Thema und hat mit ihnen gesprochen: "Es gab nicht eine einzige Stimme für die Übersiedelung."

Nun will Rabl offenbar einen Tarnverein gründen und hat mit dem FPÖ-nahen Peter Herhacker einen Hilfswilligen gefunden. "Das ist ein weiterer Tiefpunkt in Rabls langjährigem Kampf gegen die Zivilgesellschaft." Das Anführen finanzieller Gründe bezeichnet Rammerstorfer als absurd: "Die Räumlichkeiten im Schlachthof und am Marktplatz werden wesentlich teurer kommen als der bisherige in der Altstadt. Offenkundig war von Anfang an eine feindliche Übernahme eines gut funktionierenden Projektes geplant."

Infos und Unterschriftenliste gibt es auf der Homepage des FreiRaumWels

Der Vorstand der Grünen Wels unterstützt den FreiRaum u.a. mit Socialmedia-Aktionen unter dem Hashtag #freiraumbleibt


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