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am 5. September

Rammerstorfer klagt „Wochenblick“

Walter Teubl - Wegen „Übler Nachrede“ hat Thomas Rammerstorfer, Vorstandsmitglied der Welser Grünen, nun eine Klage gegen die FPÖ-nahe Postille „Wochenblick“ eingebracht.

Seit März kampagnisiert das Rechtsaußen-Blättchen insbesondere online gegen Thomas Rammerstorfer. „Was das Medium rund um den abgebrochenen Schulvortrag am Linzer BORG Honauerstraße betreibt, ist systematische Hetze gegen den Referenten Thomas Rammerstorfer, die wohl seine ökonomische Vernichtung zum Ziel hat.“, stellte der Grüne Bildungssprecher und Abgeordnete Harald Walser im Mai fest.

Im nun geklagten Fall geht es um einen Artikel mit dem Titel: „Extremismus-Vortrag: Kassierte Rammerstorfer illegal Schüler ab?“. Darin wird berichtet, dass Rammerstorfer von den Schülern 3 € Eintrittsgeld „abkassiert“ hat und darauf hingewiesen, dass laut Bildungsministerium das Verlangen eines Eintrittsgeldes illegal ist. Am Ende des Artikels wird sogar behauptet, dass die Staatsanwaltschaft eingeschaltet wurde und sich aufgrund einer Sachverhaltsdarstellung eingehend mit diesem Fall auseinandersetzt.

Wahr ist jedoch, dass Honorare für außerschulische ExpertInnen zulässig sind. Selbstverständlich und nachweislich beschäftigt sich auch nicht die Staatsanwaltschaft mit irgendwelchen angeblich „illegal kassierten Geldern“.

Als schlicht skandalös bezeichnet Grünen-Fraktionsobmann Walter Teubl in diesem Zusammenhang, dass die Stadt Wels das bereits mehrfach vom Presserat verurteilte Blatt immer noch mit Inseraten unterstützt. Bereits im Mai musste der „Wochenblick“ auch falsche Behauptungen über die „Welser Initiative gegen Faschismus“ richtigstellen. 


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