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am 25. Juli 2013

    Wie kommt Wels zu seinem Badesee? Gespräch mit Walter Teubl.

    Walter Teubl - Die Grüne Forderung nach einem Badesee ließ im Sommer 2009 aufhorchen. Grünen-Spracher Walter Teubl machte sich auch im Gemeinderat immer wieder für die Umsetzung dieser Idee stark. Nun steht er uns Rede und Antwort darüber, wie er die Chancen für einen Welser Badesee einschätzt.

    Hältst du die Idee eines eigenen Badesees in Wels immer noch für gut?

    Walter Teubl: Natürlich. Welche Möglichkeiten zum Baden hat man in Wels schon? Das Freibad mit seinem Chlorwasser, das viele nicht mögen. Die Traun, wo immer noch vernünftige Einstieghilfen fehlen und - dank der Agenda 21 - auch noch den Mühlbach. Das war es dann aber schon.

    Fakt ist, dass sich viele Welserinnen und Welser in den Sommermonaten ins Auto setzen und oftmals lange Fahrtzeiten in Kauf nehmen, um zum Baden an einen See zu gelangen. Wir Grüne wollen, dass sich die Menschen die Anfahrt ersparen können, weil es einen See direkt hier in Wels gibt. Und seien wir mal ehrlich: an einem See relaxt es sich viel angenehmer als in einem überfüllten, lauten Schwimmbad.

    Welche Schritte haben die Grünen Wels bislang unternommen, damit Wels einen Badesee bekommt?

    Walter T.: Wir haben im Juli 2010 einen Antrag im Gemeinderat eingebracht, die Vorarbeiten zu einem Projekt Freizeitanlage mit Badesee in die Wege zu leiten. Also geeignete Grundstücke zu suchen und eine erste Kostenschätzung eines solchen Vorhabens vorzunehmen. Leider war die Zeit damals noch nicht reif dafür, die anderen Parteien haben diesen Antrag nicht unterstützt.

    Also ist das Projekt vorläufig gestorben?

    Walter T.: Für uns Grüne auf keinen Fall. Wir bleiben an dem Thema dran, da wir es nach wie vor als sinnvoll und absolut notwendig erachten. Allerdings ist wohl noch einiges an Überzeugungsarbeit zu leisten.

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