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am 14. Mai

Eisenhowerstraße: Die unendliche Geschichte einer Einbahnöffnung

Walter Teubl - Grüne fordern Erhaltung des Baumbestandes – und die Öffnung der Einbahn

Themenfoto_Eisenhowerstraße

Die Vorgangsweise rund um die Öffnung der Eisenhowerstraße ist ein einziger Skandal. Nicht genug, dass seit dem Grünen Antrag im Gemeinderat 8 Jahre ins Land gezogen sind, wird die Angelegenheit ständig weiter verzögert und verschleppt.

Der politische Wille und die technische Machbarkeit sind seit 2016 gesichert. Die Pläne liegen vor, die baulichen Maßnahmen könnten jederzeit in Angriff genommen werden.
Dennoch ist in der Sache nichts weitergegangen.

Erst hat man sich auf die Bearbeitung durch das Land ausgeredet, dann darauf, dass man ein Gutachten über die Verkehrsströme abwarten wolle. Dieses Gutachten wurde aber erst monatelang nicht in Auftrag gegeben. Dann hätte es im Februar 2018 vorliegen sollen, doch der Termin wurde erst auf Herbst und schließlich auf Anfang 2019 verschoben. Nun ist es seit Jänner fertig, wird aber weiter unter Verschluss gehalten. Die Gemeinderäte erfahren bis jetzt nur aus der Zeitung einige Details.

Einbahnöffnung ohne Baumverlust möglich

Was von dem seit langem erwarteten Gutachten nun medial durchgesickert ist (OÖN, 3.5.2019) lässt Schlimmstes erwarten. Da wird beispielsweise behauptet, die Einbahnöffnung würde die Beseitigung der Baumallee erfordern. Das ist freilich völliger Unsinn, ist es doch in der Dr. Groß-Straße auch möglich gewesen, ohne die Bäume anzutasten.

Die Grünen wollen natürlich auf jeden Fall die wunderschöne Allee in der Eisenhowerstraße erhalten wissen. Sie sind aber auch davon überzeugt, dass dies einer Einbahnöffnung nicht entgegensteht.

Eine Fahrspur für den Verkehr in Richtung Osten herzugeben, würde auch keinen Flaschenhals in den Verkehrsströmen erzeugen, wie in dem Gutachten offensichtlich behauptet wird, denn der Flaschenhals befindet sich bereits an der Saunakreuzung. Mehr als einspurig kann der Verkehr nach Osten schon dort nicht daherkommen.

Am 20. Mai soll das seit Jahresbeginn fertige Gutachten endlich dem Verkehrsausschuss vorgestellt werden. Ob es sein Geld wert war, wird sich dann zeigen. Die Grünen fordern jedenfalls nach wie vor die unverzügliche Realisierung der Einbahnöffnung - natürlich bei voller Erhaltung des Baumbestandes.

 

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