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am 5. Juli

Modellprojekt Lärmschutz Wels

Gemeinderatsfraktion der Grünen Wels, Peter Sönser, Stefanie Rumersdorfer, Walter Teubl - 03.07.2017 - Gemeinsame Resolution der FPÖ- SPÖ- ÖVP und Grünen Gemeinderatsfraktion sowie NEOS gern. § 6 GOGR

Überprüfung der Schlägerungen/Fällungen im Bereich des Grünstreifens entlang des Autobahnrings und Implementierung einer neuen Vorgehensweise „Modellprojekt Lärmschutz Wels"

Berichterstatter: Mag. Peter Sönser

Resolution

Der Gemeinderat der Stadt Weis möge folgendes beschließen:

Das Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie möge auf die ASFINAG einwirken, die Situation der Schlägerungen/Fällungen im Bereich des Grünstreifens entlang des Autobahnrings um Wels zu überprüfen und eine neue Vorgehensweise, die die betroffenen Schutzgüter berücksichtigt und damit eine auswirkungsorientierte Betrachtungsweise in den Mittelpunkt stellt "Modellprojekt Lärmschutz Wels" zu initiieren. 

Begründung

Entlang des Autobahnrings rund um Wels befindet sich ein fünf Meter breiter Grünstreifen. Dieser wurde im Frühjahr in weiten Bereichen entfernt, was bei der lokalen Bevölkerung auf großes Unverständnis stieß und großen Unmut auslöste. Denn der Grünstreifen dient mitunter als Lärmschutz und Sichtschutz für die Wohnsiedlungen, weiche sich außerhalb des Autobahnrings befinden. 

Autobahnlärm und Staubbelastung in den Wohnsiedlungen sind seit der Abholzung merkbar gestiegen und beeinträchtigen die Wohnqualität der betroffenen Bürgerinnen und Bürger. Gleichzeitig stellt der Grünstreifen entlang des Autobahnrings Lebensraum für die Tierwelt dar. Die gepflanzten Blühsträucher sind außerdem eine Nahrungsquelle für Nutzinsekten, wie zum Beispiel Bienen. 

Aus diesen Gründen wird das Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie ersucht, sich in der ASFINAG für die Überprüfung der aktuellen Vorgehensweisen in Bezug auf derartige Maßnahmen entlang des Welser Autobahnringes einzusetzen und dabei insbesondere den Aspekt des Lärmschutzes und einer die betroffenen Schutzgüter berücksichtigende und damit auswirkungsorientierte Betrachtungsweise in den Mittelpunkt zu rücken. Zu diesem Zweck soll ein Modellprojekt Lärmschutz Wels entwickelt und in Abstimmung mit der Stadt umgesetzt werden.

Der Antrag wurde einstimmig angenommen.


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