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Wels: Bald nur mehr 3 statt 7 StreetworkerInnen?

11.12.2017 - Munter geht der soziale Kahlschlag weiter, auf allen Ebenen. Nächstes Opfer könnte das Streetwork Wels werden.

Durch Einsparungen der schwarz-blauen Landesregierung wird die Landesförderung deutlich niedriger ausfallen. Es heißt, das 4 von 7 Planstellen im Streetwork eingespart werden sollen. Bereits heute gibt es nur mehr 6 StreetworkerInnen, einer für 1. Dezember bereits beschlossenen Neuaufnahme wurde abgesagt. Drei weitere haben nur befristete Verträge.

Gemeinderätin Stefanie Rumersdorfer fordert umgehende Neuverhandlungen mit dem Land: „Wenn hier nichts erreicht wird, muss die Stadt einspringen“. Rumersdorfer verweist darauf, dass sich die Stadt 11 (!) „Ordnungswächter“ leistet: „Ist das Kontrollieren von Hundehalsbändern und sinnloser Verordnungen wie des Bettelverbotes tatsächlich um so vieles wichtiger als die Jugendarbeit?“, gibt die Gemeinderätin zu bedenken. Auch der BürgerInnenrat, der sich um die Zukunft des Kaiser-Josef-Platzes Gedanken gemacht hat, fordert mehr statt weniger Streetworker!

Die Grünen fordern vehement verbesserte Arbeitsbedingungen für das Streetwork. „Durch die hohe Belastung mit langen Einarbeitungszeiten ist es jetzt schon sehr schwierig für die StreetworkerInnen geworden“, so Rumersdorfer.

Schon jetzt fehle es auch an einer Onlinepräsenz. Die Seite www.wels.streetwork.org  ist wegen „Wartungsarbeiten“ offline, auch der Facebook-Auftritt wird anscheinend nicht mehr betreut (https://www.facebook.com/streetwork.wels/ - der letzte Eintrag war am 6. Juni 2017). 

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RÜCKFRAGEHINWEIS: MMag.a Stefanie Rumersdorfer, 0676/3708611, stefanie.rumersdorfer@gruene.at

PRESSEFOTOS: https://wels.gruene.at/stefanie-rumersdorfer

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